Braunes Aluminiumoxid wird in einem Elektroofen hergestellt, der ein extrem robustes, langlebiges Strahlkorn erzeugt, das nach strengen Standards sortiert wird. Es kann wiederholt umgewälzt werden, ist chemisch stabil und wird nicht durch Laugen, Säuren oder schädliche Atmosphären angegriffen.
Anwendung | Größe | Chemische Zusammensetzung(%) | ||||
Al2O3 | Fe2O3 | SiO2 | TiO2 | |||
Schleifmittel | 12#-54# | ≥95 | ≤0,5 | ≤1,5 | ≤3,0 | |
54#-120# | ≥94 | |||||
150#-240# | ≥93 | |||||
240#-400# | ≥94 | ≤2,0 | ≤1,5 | ≤3,0 | ||
600#-1000# | ≥93,5 | |||||
1000#-1500# | ≥93 | ≤2,0 | ≤1,5 | ≤3,0 |
Das Verfahren zur Herstellung von geschmolzenem Aluminiumoxid wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und umfasst das Schmelzen von kalziniertem Bauxit und Aluminiumoxid in Elektrolichtbogenöfen durch elektrothermische Fusion bei Temperaturen um 2000 °C. Die dabei entstehenden Edelkorunde sind synthetische Hartmineralien auf Basis von α-Aluminiumoxid.
Geschmolzene Aluminiumoxide weisen auf der Mohs-Härteskala einen Härtewert von 9 auf, der dem von Diamant (Mohs 10), der härtesten bekannten Substanz, nahe kommt. Zu den Eigenschaften von Edelkorundoxiden gehören neben ihrer überragenden Härte scharfkantige Körner, hohe Belastbarkeit, eine hohe Schlagfestigkeit sowie thermische und chemische Stabilität.
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